- Großer Erfolg für hessische Filmer -
Vom 02.10. - 05.10.25 fanden die diesjährigen DEUTSCHEN FILMFESTSPIELE im norddeutschen Harsefeld statt.
Die besten Amateurfilme des Jahres vom BDFA (Bundesverband deutscher Filmautoren) wurden im Kino-Hotel Meyer vorgeführt. Und wie schon 2022 wurden wir Filmer hier bestens umsorgt. Zimmer, Restaurant und Kino alles unter einem Dach. Mit 4 Filmern und 5 Filmbeiträgen vom WIESBADENER FILMKREIS war der BDFA-Hessen stark vertreten.
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GERHARD KREYSA |
Kunst aus der Dose |
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BERND NILSSON |
Der schlechteste Zauberer der Welt |
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FOLKER PREIS |
Gay Parita + Vorsätze |
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STEPHAN VOGEL |
Palais idéal - Das Bauwerk von Ferdinand Cheval |
Rainer Drews (Landesvorsitzender BDFA-Nord) und sein Ausrichterteam begrüßten die Gäste musikalisch mit dem Lied AN TAGEN WIE DIESEN. Marcus Siebler, Präsident des BDFA, eröffnete nach einer kurzen Rede die 83. DEUTSCHEN FILMFESTSPIELE.
Jürgen Richarz und seine Gesprächsrunde (Doreen Bellmann, Michael Schwarz und Torsten Wies) besprachen insgesamt 17 Dokumentarfilme, 5 Naturfilme und 25 fiktionale Filme. Sie lobten die durchweg die hohe Qualität der gezeigten Beiträge.
Das Programm war sehr abwechslungsreich. Es ging von Reisefilmen über Ghana und Äthiopien, Dokumentationen mit den Themen Graffiti, Kinogeschichte und Bergbau bis zu Naturfilmen, in denen man etwas über Wasseramseln und Kraniche erfuhr. Spielfilme und Animationen, in denen es um seelische Probleme, KI, Leichen im Keller, Wünsche und Zauberer ging, rundeten das Programm ab.
Der beim Publikum beliebte Minutencup wurde am Samstagnachmittag in gewohnt humorvoller Art von Frank Dietrich vom Filmclub Senftenberg moderiert. Von den 8 besten Minutenfilmen des Jahres setzte sich im k.o.-System MANFRED HENNIG aus Bad Liebenwerda mit seinem Film ANGEKLAGT durch.
Beim Galabuffet am Samstagabend wurde nicht nur lecker gegessen, sondern die Gesprächsrunde und das Ausrichterteam bekamen auch den Dank des BDFA-Präsidenten sowie den Applaus des Publikums für ihre geleistete Arbeit. Am Sonntagmorgen wurden dann die begehrten Filmpreise vergeben.
Einen Obelisken durften diese Filmer mit nach Haus nehmen:
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MANFRED HENNIG |
Bad Liebenwerda |
Glück auf, Louise |
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DIETMAR SCHÜRTZ |
Berlin |
Wenn die Liebe stärker ist |
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KLAUS MENZER |
Ludwigsburg |
Kranichrast |
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NICOLA BLÄS |
Blieskastel |
Artur kämpft |
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UTE HEIMANN |
Weimar |
Die verflixten drei Wünsche |
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MARIA BIJAK |
Dresden |
Crowd |
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STEPHAN VOGEL |
Wiesbaden |
Palais idéal - Das Bauwerk von Ferdinand Cheval |
Bei der abschließenden Publikumswertung (1. Platz KARL-HEINZ SCHMIDT aus Bad Friedrichshall mit KEINE KRISE IST WIE DIESE) kam BERND NILSSON vom Wiesbadener Filmkreis mit seinem Film DER SCHLECHTESTE ZAUBERER DER WELT auf einen hervorragenden 3. Platz. Unser Obelisk-Gewinner Stephan Vogel, ebenfalls vom Wiesbadener Filmkreis, kam auf den 5. Platz.
So musikalisch wie sie begonnen hatten, gingen die DEUTSCHEN FILMFESTSPIELE auch zu Ende. Rainer Drews schrieb den bekannten ABBA-Hit einfach um und sang THANK YOU FOR THE MOVIES. Das Publikum stimmte begeistert mit ein.
Allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch und bis zur 84. DAFF in Karlsruhe vom 08. - 11. Oktober 2026.
Bernd Nilsson



